logo

Start Aktuelles
Aktuelles Fangeschehen
»Die harte Hand löst keine Probleme!« E-Mail
Geschrieben von: Andreas Bock   

Union-Berlin-Präsident Dirk Zingler über Fans und Verbände

Das Verhältnis zwischen Fußballfans und Verbänden ist so schlecht wie noch nie. Ein Gespräch von 11 Freunde über die harte Hand der Politiker, die Haltung des DFB und Solidarität unter den Fans.


Dirk Zingler, unsere Geschichte über den Dialog zwischen Fans und Verbänden trägt den Titel »Der tiefe Graben«.

Das passt.

Inwiefern?
Ich finde, dass seit einigen Monaten aneinander vorbei geredet wird. Die Verbände verstehen nicht, welche Probleme die aktive Fanszene sieht. Es fing an mit der abrupten Beendigung der Gespräche zum Thema Pyrotechnik, es ging weiter mit der Bewertung der Vorfälle um das Relegationsspiel zwischen Düsseldorf und Hertha BSC und mündete in die Sicherheitskonferenz in Berlin, die wiederum eine Diskussion über die angeblich von Stehplätze ausgehende Gefahr nach sich zog.

Weiterlesen...
 
Dritte Halbzeit am grünen Tisch E-Mail
Geschrieben von: Thomas Gander   

Von wegen zunehmende Fan-Gewalt: Die Debatte ist das Ergebnis von Polemiken in den Medien und Profilierungen in der Politik. Ein Beitrag aus Schweizer Perspektive.

Fußball als öffentliches Gut, Gewalt als betroffen machender oder faszinierender Bestandteil unserer Gesellschaft bilden eine Kombination, welche die Emotionen der breiten Bevölkerung trifft, so entsprechendes Interesse weckt und Reaktionen auslöst. Mit Unterstützung des „Event Journalismus“ wird eine Fläche für Profilierung und Polemik geschaffen. Ein Maßnahmenkarussell gewinnt so schnell an Fahrt, dessen Umsetzungsvorschläge meist pauschal die Gesamtheit der Fans treffen. Eine objektive Debatte über die Gewaltrealität im Fußball scheint nicht gewollt beziehungsweise nicht nötig zu sein.

Weiterlesen...
 
Die beschämende Doppelmoral im Fußball E-Mail
Geschrieben von: Frank Willmann – Kolumne im Tagesspiegel   

Schwule Profis, die anonym bleiben müssen, fremdenfeindliche Vorfälle auf Berlins Plätzen und eine Sinnlosdebatte über die Mitsingpflicht der Nationalspieler bei der Hymne. Wo bleiben Toleranz und Respekt im Fußball?

Wie krank muss unser Fußball sein, wenn sich homosexuelle Bundesligaspieler im Jahr 2012 noch immer verstecken müssen? Obgleich vor kurzem ein anglikanischer Erzbischof aus dem schönen Sydney recht hirnlos palavern durfte, dass Homosexualität gefährlicher als Rauchen sei, sehen wir in Deutschland (Gott sei Dank) Schwule und Minderheiten auf dem Vormarsch. Ein Behinderter als Finanzminister, ein Schwuler als Außenminister, ein Schwuler regiert Berlin. Aber erklärt mir doch mal, warum am Dienstag im Magazin fluter ein Bundesligaprofi ein anonymes Interview gab?

Die Fakten: Der schwule Spieler lebt in ständiger Furcht vor Entdeckung.

Weiterlesen...
 
Fanprojekt setzt auf Dialog E-Mail
Geschrieben von: Jürgen Becker - Freie Presse   

DFB-Kontrollausschuss will diese Woche ein Urteil fällen - Dabei geht es auch um das Thema Pyrotechnik in den Stadien

Chemnitz. Bevor Rauchbomben in der zweiten Halbzeit des Spiels gegen Dynamo Dresden gezündet wurden, hatten Fans ein Spruchband entrollt, auf dem zu lesen war: "Über Fans richten, statt mit ihnen zu sprechen - diese Taktik wird sich irgendwann rächen." Es waren nach Angaben von Szene-Kenner Kay Herrmann augenscheinlich Fans, die sich in der Vergangenheit für eine Teillegalisierung von Pyrotechnik in den Stadien eingesetzt hatten - und gescheitert sind. Herrmann, als Sozialpädagoge zuständig für das Awo-Fanprojekt, sagt: "Die Rauchbombe wurde in einem anderen Block gezündet. Daher sehe ich hier keinen Zusammenhang."

Weiterlesen...
 
Die Kurve brennt E-Mail
Geschrieben von: Michael Grueber   

Pyrotechnik ist die heilige Kuh der Debatte um Fangewalt. Obwohl Ultras konkrete Konzepte zur Legalisierung vorgelegt haben, lehnt der DFB den Dialog ab – und die Medien dämonisieren.

Viele Vorfälle in der vergangenen Saison haben dafür gesorgt, das Geschehen in den Fankurven immer mehr in den Blickpunkt zu rücken. Kaum ein Wochenende ist vergangen ohne Schlagzeilen, in denen von „sogenannten Fans“ die Rede ist, und aus der Politik werden vermehrt Forderungen nach schärferen Maßnahmen laut. Mit viel Tamtam fand dann im Juli ein Sicherheitsgipfel in Berlin statt, eingeladen waren Vertreter der Verbände, Vereine und Politik. Außen vor blieben die, über die geredet werden sollte: Wir Fans! Ergebnis waren zahlreiche öffentlichkeitswirksame Schnellschüsse, die in der Praxis aber wenig bewirken werden, weil sie über unsere Köpfe hinweg entschieden wurden. Die organisierten Fans sind längst nicht so obrigkeitstreu wie vom DFB gewünscht, sondern haben ihre eigenen Standpunkte und Sichtweisen, die sie auch bereit sind, offensiv zu vertreten.

Weiterlesen...
 
Randale und Mobbing im Fußball: So ist Deutschland E-Mail
Geschrieben von: Alexander Kissler - FOCUS-Online   

Alexander Kissler - FOCUS-Online

Wer sich Sorgen um den Fußball macht, sollte sich eher Sorgen um die Gesellschaft machen. Der Fußball ist nur ihr Abbild. Er zeigt uns, wie wir sind und was wir sind

Kaum hat die neue Saison in den Fußball-Ligen begonnen, scheint sie schon im Griff des berühmten „Gewaltproblems“. Muss um sein Leben fürchten, wer sich freitags oder samstags oder sonntags aufmacht zu einem Spiel in den höchsten vier Klassen? Auch in der Regionalliga kann es Randale geben, wie am vergangenen Wochenende beim Leipziger Stadtderby zwischen Lokomotive und RasenBallSport. Sind die Spieler selbst im Fadenkreuz des Hasses? Der Fall des Kevin Pezzoni ist ein düsteres Menetekel, bis vor kurzem undenkbar. Der 1. FC Köln kapitulierte vor gewaltbereiten Anhängern und entließ Pezzoni aus seinem Vertrag, angeblich, um ihn zu schützen und auf dessen eigenen Wunsch. In vielen Foren ganz verschiedener Vereine grassiert bereits ein neues Unwort, der „Hassspieler“ in den eigenen Reihen.

Weiterlesen...
 
"Populistische Nebelkerzen" E-Mail
Geschrieben von: Thomas Hummel (Süddeutsche Zeitung)   

Michael Gabriel ist vor dieser Bundesliga-Saison sehr beeunruhigt. Der Leiter der bundesweiten Koordinationsstelle Fanprojekte fürchtet, dass die Schritte gegen Fan-Randale, die Innenminister, Fußballverbände und Klubs angekündigt haben, die Probleme verschlimmern werden. Vor allem die Drohung, Stehplätze abzubauen, wirke fatal.

Michael Gabriel, 48, begann 1992 seine Arbeit im Frankfurter Fanprojekt, seit 2006 leitet er die Koordinationsstelle Fanprojekte (Kos), die 51 lokale Fanprojekte in Deutschland begleitet. Nach den teils gewalttätigen Vorfällen in der vergangenen Saison und der Debatte um Pyrotechnik im Stadion haben nun die Innenminister mit DFB, DFL und den Vereinen einen Maßnahmenkatalog beschlossen, um Randale künftig zu verhindern. Doch wer Michael Gabriel kurz vor der Saison trifft, spricht mit einem beunruhigten Mann.

SZ.de: Herr Gabriel, warum sind Sie so nervös?

Weiterlesen...
 
« StartZurück12345678910WeiterEnde »

JPAGE_CURRENT_OF_TOTAL

Infostand

ba_infostand.gif

Besucherstatistik

mod_vvisit_counterHeute195
mod_vvisit_counterGestern464
mod_vvisit_counterDiese Woche1399
mod_vvisit_counterDiesen Monat8466
mod_vvisit_counterSeit Oktober 20081182890

Online (letzten 20 Minuten): 12
Deine IP: 34.234.76.59


Copyright © 2010 - Alle Rechte vorbehalten - Fanprojekt Magdeburg