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Start News vom Fanprojekt
10 Jahre Fanprojekt Magdeburg E-Mail
Geschrieben von: Fanprojekt Magdeburg   
Dienstag, 11. September 2018 um 15:37 Uhr
10_Jahre_FPAm 01.September 2008 wurde das Fanprojekt Magdeburg ins Leben gerufen. An der Jubiläumsveranstaltung zum zehnjährigen Bestehen am 07. September 2018 fanden rund 300 Besucher den Weg zum Fanprojekt an der Hermann Gieseler Halle. Neben den zahlreichen Fans des 1. FC Magdeburg nahmen auch Vertreter des Ministerium für Arbeit und Soziales des Landes Sachsen-Anhalt, der Landeshauptstadt Magdeburg, des Stadtrates, des 1. FC Magdeburg, der Koordinationsstelle der Fanprojekte, der Bundesarbeitsgemeinschaft der Fanprojekte sowie des PARITÄTISCHEN Sachsen-Anhalt an der Jubiläumsveranstaltung teil. Ein großes Dankeschön für die lieben Wünsche zum 10- jährigen Jubiläum, die tollen Geschenke, die unvergessliche Party und die gemeinsamen Jahre. 
 
Ostdeutsche Fanprojekte in Zwickau E-Mail
Geschrieben von: Fanprojekt Magdeburg   
Dienstag, 04. September 2018 um 14:13 Uhr

BAG_Ost_ZwickauVom 28. bis zum 30. August 2018 tagte in Zwickau der Ostverbund der Bundesarbeitsgemeinschaft der Fanprojekte. Mit den Grußworten des Amtsleiters für Schule, Soziales und Sport der Automobil- und Robert-Schumann-Stadt, Marcel Kruppa, wurden drei arbeitsintensive Sitzungstage eröffnet. Neben einer vom Dresdner Juristen Jan Graupner durchgeführten Weiterbildung zum Datenschutz im Anwendungsbereich der neuen EU-Datenschutzgrundverordnung, die auch Auswirkungen auf Vereins- und Trägerstrukturen hat, beschäftigten sich die Fanprojekte insbesondere mit drei Themenkomplexen.

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Einladung an alle Clubfans und Freunde des Fanprojekt E-Mail
Geschrieben von: Fanprojekt Magdeburg   
Freitag, 17. August 2018 um 13:51 Uhr
Einladung_10Jahre_FP_160818
 
Ringvorlesung an der Hochschule Magdeburg-Stendal und das Fanprojekt Magdeburg E-Mail
Geschrieben von: Fanprojekt Magdeburg   
Dienstag, 29. Mai 2018 um 15:45 Uhr

RingvorlesungDas Spiel ist aus? Öffentliche Gesprächsreihe
Das fehlende Zeugnisverweigerungsrecht in der Sozialen Arbeit mit Fußballfans

Am 31. Mai, ab 18 Uhr geht die Gesprächsreihe mit dem Titel: „Das Spiel ist aus? Fußball zwischen Kommerz und Fankultur“ in die vorletzte Runde. Prof. Dr. Titus Simon und Stefan Roggenthin diskutieren in der Cafeteria auf dem Campus der Hochschule Magdeburg-Stendal über das fehlende Zeugnisverweigerungsrecht in der Sozialen Arbeit mit Fußballfans sowie über die Problemstellungen und Handlungsbedarfe von Profession und Politik.

Fußballfans verhalten sich nicht immer regelgerecht. In den Ermittlungen rücken auch Sozialarbeiter in den Fokus der Behörden. Es häufen sich die Fälle, in denen Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter aufgefordert werden, in strafrechtlichen Ermittlungsvorgängen als ZeugInnen zur Verfügung zu stehen. Wenn diese mit dem Verweis auf das Vertrauensverhältnis zu ihrer Zielgruppe eine derartige Einvernahme ablehnten, wurde ihnen vermehrt mit der Auferlegung eines Ordnungsgeldes oder Erzwingungshaft gedroht. Prof.  Dr. Titus Simon verweist anhand von Fällen aus dem Fußballalltag auf den Handlungsbedarf, den diese „noch immer offene Wunde“ des sozialen Berufes nach sich zieht.

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Fanfinale 2018 in Berlin E-Mail
Geschrieben von: Fanprojekt Magdeburg   
Mittwoch, 23. Mai 2018 um 16:52 Uhr

9bd4256c-98f3-45ad-897a-6ae7ad4def8fVom 17. – 19. Mai 2018 nahm das Fanprojekt Magdeburg zusammen mit jungen Fans des 1. FC Magdeburg zum ersten Mal am Fanfinale teil. Das Fußballturnier der bundesweiten Fanprojekte und deren Mannschaften findet jährlich im Vorfeld des DFB-Pokalfinales in Berlin statt. In diesem Jahr spielten 28 Jungsmannschaften und 4 Mädchenteams um die begehrten Trophäen.

Die Magdeburger, die noch die Gruppenphase beherrschten, mussten sich im Achtelfinale nach einem torlosen Remis knapp im 9-Meterschießen der Mannschaft vom BFC Dynamo geschlagen geben. Das Turnier gewann die Truppe vom Schalker Fanprojekt.

Hier die Ergebnisse unserer Jungs:

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Lesung und Diskussion: Mittendrin - Fußballfans in Deutschland E-Mail
Geschrieben von: Fanprojekt Magdeburg   
Donnerstag, 12. April 2018 um 15:11 Uhr

mit den Autoren Anne Hahn und Frank Willmann
Moderation: Dennis Jannack

am 18.04.2018 um 19:30 Uhr in der Stadtbibliothek Magdeburg (Breiter Weg 109)

Lesung_Frank_Willmann_18.04.2018Die Bundeszentrale für politische Bildung beleuchtet in einer neuen Publikation der Reihe Zeitbilder die liebste Nebensache der Deutschen. Der am 16. März 2018 erschienene Band „Mittendrin“ ist ganz dem Phänomen Fußball gewidmet. Porträtiert werden jene Akteure, die sonst nicht im Rampenlicht stehen, die Fußballkultur aber entscheidend prägen: die Fans. 
 Für „Mittendrin“ haben Anne Hahn und Frank Willmann wichtige deutsche Fußballstandorte besucht. Sie sind Fans begegnet und haben mit ihnen gesprochen. Die Interviews werden im Buch anonymisiert wiedergegeben. Auch Fanarbeiter, Wissenschaftler und Funktionäre kommen zu Wort. Ergänzt werden die Texte durch über 160 Fotografien aus dem deutschen Fußballleben. Das Ergebnis ist ein vielschichtiges und differenziertes Bild deutscher Fanszenen, frei von Romantisierung oder Dämonisierung. 

Quelle: Bundeszentrale für Politische Bildung

W
eiter Informationen können hier eingesehen werden:
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25. BAG Tagung in Berlin/Lindow E-Mail
Geschrieben von: Fanprojekt Magdeburg   
Sonntag, 25. März 2018 um 09:22 Uhr
Jahrestagung_BAG_2018Vom 20. – 22.03.2018 fand die 25. Jahrestagung der Bundesarbeitsgemeinschaft der Fanprojekte (BAG) in Berlin/Lindow (Mark) statt. Die Tagung stand unter dem Titel „The Show must go on? – Soziale Arbeit im Kontext des Profifußballs“. Der Fußball verändert sich, die Rahmenbedingungen ebenso und damit auch das Feld in dem die Fanprojekte arbeiten. Die Soziale Arbeit muss sich weiterentwickeln und an den Bedürfnissen der Fußballfans orientieren. Während der dreitägigen Veranstaltung wurde selbstreflektierend hinterfragt, wie die Fanprojekte ihren originären Arbeitsauftrag –Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit mit jugendlichen und jungen Erwachsenen Fußballfans nach den gesetzlichen Grundlagen des SGB VIII – vor dem Hintergrund neuer Herausforderungen weiterhin auf hohem Niveau erfüllen können. 
Teilgenommen haben an der Jahrestagung 130 SozialarbeiterInnen aus 56 Fanprojekt-Standorten. Im Rahmen der öffentlichen Auftaktveranstaltung richteten unter anderem DFB-Präsident Reinhard Grindel und Staatssekretärin für Jugend und Familie Sigrid Klebba Grußworte an das Publikum. Darin brachte Grindel der Arbeit der Fanprojekte große Wertschätzung entgegen und garantierte, diese Einrichtungen der Jugendhilfe auch zukünftig durch den DFB mitzufinanzieren. Nach dem Impulsreferat von Klaus Farin zu Jugendkulturen diskutierten dieser, zwei Fanvertreter sowie Matthias Stein (Fanprojekt Jena) unter der Moderation von Christoph Ruf (freier Journalist) über Fußballfans und Jugendkultur.
Am zweiten Tag
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Aktuelles

Offener Brief der KOS und BAG:

Mit einer der schärfsten Waffen des Strafgesetzbuches – dem Paragraphen 129, der die Mitgliedschaft und Unterstützung einer kriminellen Vereinigung verfolgt – haben sächsische Justiz- und Ermittlungsbehörden für eine Zäsur in der Sozialen Arbeit mit jugendlichen Fußballfans gesorgt. Ein Sozialarbeiter ist qua seines Arbeitsauftrages – der Beziehungsarbeit mit jungen Fußballfans – ins Visier von Staatsanwaltschaft und Polizei geraten, die Ausübung seiner dienstlichen Aufgaben führte zum Vorwurf der Unterstützung einer kriminellen Vereinigung. Dieser Vorgang ist, zumindest in dieser Zuspitzung, ein Novum im Spannungsfeld der Fansozialarbeit und der Sozialen Arbeit im Allgemeinen. Bereits der Verdacht ermöglicht im Fall des §129 umfangreiche Ermittlungen, insgesamt drei Jahre wurde gegen den Mitarbeiter des Leipziger Fanprojektes als Beschuldigten ermittelt, eine monatelange Telefonüberwachung war ebenso Teil der Maßnahmen wie die Observation der vom Träger betreuten Fanräume. Zudem waren klassische Fanprojekt-Aktivitäten, wie sie, niedergelegt im Nationalen Konzept Sport und Sicherheit, für die Arbeit der Fanprojekte erwartet werden, Gegenstand der Ermittlungen: Bildungs- und Präventionsarbeit,



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Der harte Kern der deutschen Fußballfans liegt gerade im Clinch mit dem DFB. Aber warum eigentlich? Christian Spiller von der Zeit hat die Vorsänger von Dynamo Dresden und Hertha BSC getroffen.

Interview: Christian Spiller (Zeit online vom 26.09.2017)

Laut Klischee mögen sich gegnerische Fußballfans nicht, manche hassen sich angeblich sogar. Die beiden Vorsänger von Dynamo Dresden und Hertha BSC aber sitzen recht einträchtig nebeneinander. Die Capos, wie sie genannt werden, kennen und verstehen sich. Auch, weil sie ein gemeinsames Anliegen haben. "Fick dich, DFB" steht derzeit auf Transparenten der Ultras. Das ist derb in der Wortwahl, die Anliegen der organisierten Fans aber teilen auch viele normale Stadiongänger. Heidi aus Berlin und Lehmi aus Dresden möchten ihre echten Namen nicht auf ZEIT ONLINE lesen, deswegen nennen wir sie bei ihren Spitznamen. Die beiden gehören zu den führenden deutschen Fans, die womöglich bald mit dem DFB am Tisch sitzen werden, um über den Konflikt mit dem Fußballverband zu sprechen. Vorher haben Sie mit uns geredet. Keine Selbstverständlichkeit, normalerweise haben Ultras kein großes Bedürfnis, mit Journalisten zu sprechen.



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Anhänger des Fünftligisten Chemie Leipzig wurden von den Behörden überwacht - darunter auch ein Sozialarbeiter. Die Ermittlungen wurden mittlerweile eingestellt, Empörung, Wut und Misstrauen bleiben.

Von Edgar Lopez (Quelle: Spiegel online)

Im November 2016 erhält der Sozialarbeiter Sebastian Kirschner Post von der Generalstaatsanwaltschaft Dresden. Der Inhalt des Schreibens ist brisant: Drei Jahre lang wurde gegen ihn wegen des Verdachts der Bildung einer kriminellen Vereinigung ermittelt. Mittlerweile sei das Verfahren gegen ihn aber eingestellt. Zwei Tage später kommt ein weiteres Schreiben: Als Beschuldigter sei er über mehrere Monate überwacht worden. Anrufe seien abgehört, SMS mitgelesen worden.

Kirschner arbeitet für das Leipziger Fanprojekt und ist für die Betreuung der Fanszene des gerade in die Regionalliga aufgestiegenen Vereins Chemie Leipzig verantwortlich. Die Ermittlungen haben ihn überrascht: "Ich war natürlich einigermaßen geschockt und perplex", sagt er SPIEGEL ONLINE. Was zunächst Ungläubigkeit, Empörung und Wut ausgelöst habe, entwickelt sich mit Bekanntwerden des gesamten Ausmaßes zu einem Skandal - auch wenn das Verfahren mittlerweile komplett eingestellt wurde.


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