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Start News vom Fanprojekt
Ringvorlesung an der Hochschule Magdeburg-Stendal und das Fanprojekt Magdeburg E-Mail
Geschrieben von: Fanprojekt Magdeburg   
Dienstag, 29. Mai 2018 um 15:45 Uhr

RingvorlesungDas Spiel ist aus? Öffentliche Gesprächsreihe
Das fehlende Zeugnisverweigerungsrecht in der Sozialen Arbeit mit Fußballfans

Am 31. Mai, ab 18 Uhr geht die Gesprächsreihe mit dem Titel: „Das Spiel ist aus? Fußball zwischen Kommerz und Fankultur“ in die vorletzte Runde. Prof. Dr. Titus Simon und Stefan Roggenthin diskutieren in der Cafeteria auf dem Campus der Hochschule Magdeburg-Stendal über das fehlende Zeugnisverweigerungsrecht in der Sozialen Arbeit mit Fußballfans sowie über die Problemstellungen und Handlungsbedarfe von Profession und Politik.

Fußballfans verhalten sich nicht immer regelgerecht. In den Ermittlungen rücken auch Sozialarbeiter in den Fokus der Behörden. Es häufen sich die Fälle, in denen Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter aufgefordert werden, in strafrechtlichen Ermittlungsvorgängen als ZeugInnen zur Verfügung zu stehen. Wenn diese mit dem Verweis auf das Vertrauensverhältnis zu ihrer Zielgruppe eine derartige Einvernahme ablehnten, wurde ihnen vermehrt mit der Auferlegung eines Ordnungsgeldes oder Erzwingungshaft gedroht. Prof.  Dr. Titus Simon verweist anhand von Fällen aus dem Fußballalltag auf den Handlungsbedarf, den diese „noch immer offene Wunde“ des sozialen Berufes nach sich zieht.

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Fanfinale 2018 in Berlin E-Mail
Geschrieben von: Fanprojekt Magdeburg   
Mittwoch, 23. Mai 2018 um 16:52 Uhr

9bd4256c-98f3-45ad-897a-6ae7ad4def8fVom 17. – 19. Mai 2018 nahm das Fanprojekt Magdeburg zusammen mit jungen Fans des 1. FC Magdeburg zum ersten Mal am Fanfinale teil. Das Fußballturnier der bundesweiten Fanprojekte und deren Mannschaften findet jährlich im Vorfeld des DFB-Pokalfinales in Berlin statt. In diesem Jahr spielten 28 Jungsmannschaften und 4 Mädchenteams um die begehrten Trophäen.

Die Magdeburger, die noch die Gruppenphase beherrschten, mussten sich im Achtelfinale nach einem torlosen Remis knapp im 9-Meterschießen der Mannschaft vom BFC Dynamo geschlagen geben. Das Turnier gewann die Truppe vom Schalker Fanprojekt.

Hier die Ergebnisse unserer Jungs:

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Lesung und Diskussion: Mittendrin - Fußballfans in Deutschland E-Mail
Geschrieben von: Fanprojekt Magdeburg   
Donnerstag, 12. April 2018 um 15:11 Uhr

mit den Autoren Anne Hahn und Frank Willmann
Moderation: Dennis Jannack

am 18.04.2018 um 19:30 Uhr in der Stadtbibliothek Magdeburg (Breiter Weg 109)

Lesung_Frank_Willmann_18.04.2018Die Bundeszentrale für politische Bildung beleuchtet in einer neuen Publikation der Reihe Zeitbilder die liebste Nebensache der Deutschen. Der am 16. März 2018 erschienene Band „Mittendrin“ ist ganz dem Phänomen Fußball gewidmet. Porträtiert werden jene Akteure, die sonst nicht im Rampenlicht stehen, die Fußballkultur aber entscheidend prägen: die Fans. 
 Für „Mittendrin“ haben Anne Hahn und Frank Willmann wichtige deutsche Fußballstandorte besucht. Sie sind Fans begegnet und haben mit ihnen gesprochen. Die Interviews werden im Buch anonymisiert wiedergegeben. Auch Fanarbeiter, Wissenschaftler und Funktionäre kommen zu Wort. Ergänzt werden die Texte durch über 160 Fotografien aus dem deutschen Fußballleben. Das Ergebnis ist ein vielschichtiges und differenziertes Bild deutscher Fanszenen, frei von Romantisierung oder Dämonisierung. 

Quelle: Bundeszentrale für Politische Bildung

W
eiter Informationen können hier eingesehen werden:
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25. BAG Tagung in Berlin/Lindow E-Mail
Geschrieben von: Fanprojekt Magdeburg   
Sonntag, 25. März 2018 um 09:22 Uhr
Jahrestagung_BAG_2018Vom 20. – 22.03.2018 fand die 25. Jahrestagung der Bundesarbeitsgemeinschaft der Fanprojekte (BAG) in Berlin/Lindow (Mark) statt. Die Tagung stand unter dem Titel „The Show must go on? – Soziale Arbeit im Kontext des Profifußballs“. Der Fußball verändert sich, die Rahmenbedingungen ebenso und damit auch das Feld in dem die Fanprojekte arbeiten. Die Soziale Arbeit muss sich weiterentwickeln und an den Bedürfnissen der Fußballfans orientieren. Während der dreitägigen Veranstaltung wurde selbstreflektierend hinterfragt, wie die Fanprojekte ihren originären Arbeitsauftrag –Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit mit jugendlichen und jungen Erwachsenen Fußballfans nach den gesetzlichen Grundlagen des SGB VIII – vor dem Hintergrund neuer Herausforderungen weiterhin auf hohem Niveau erfüllen können. 
Teilgenommen haben an der Jahrestagung 130 SozialarbeiterInnen aus 56 Fanprojekt-Standorten. Im Rahmen der öffentlichen Auftaktveranstaltung richteten unter anderem DFB-Präsident Reinhard Grindel und Staatssekretärin für Jugend und Familie Sigrid Klebba Grußworte an das Publikum. Darin brachte Grindel der Arbeit der Fanprojekte große Wertschätzung entgegen und garantierte, diese Einrichtungen der Jugendhilfe auch zukünftig durch den DFB mitzufinanzieren. Nach dem Impulsreferat von Klaus Farin zu Jugendkulturen diskutierten dieser, zwei Fanvertreter sowie Matthias Stein (Fanprojekt Jena) unter der Moderation von Christoph Ruf (freier Journalist) über Fußballfans und Jugendkultur.
Am zweiten Tag
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"Fieberwahn - Wie der Fußball seine Basis verkauft" - Lesung und Diskussion mit Christoph Ruf E-Mail
Geschrieben von: Fanprojekt Magdeburg   
Freitag, 26. Januar 2018 um 14:19 Uhr
Fieberwahn
Am 08. Februar 2018 ist um 18:30 Uhr der Buchautor und Journalist Christoph Ruf im Fanprojekt Magdeburg zu Gast. Er stellt sein neustes Buch "Fieberwahn - Wie der Fußball seine Basis verkauft" vor und bietet damit sicher genug Anlass zur Diskussion.

Inhalt des Buches:
"Hinter der glitzernden Fassade des Profifußballs brodelt es. Fans fühlen sich entmündigt und schikaniert, die Proteste gegen Kommerzialisierung und Kollektivstrafen nehmen an Vehemenz zu und werden längst nicht nur von Ultras getragen. An der Basis, von den Amateurvereinen bis zur 3. Liga, wächst die Wut auf Verbände, die sich nur noch um die Branchenriesen kümmern. Und vor der Tür lauern Veränderungen, die das Ende des Volkssports Fußball einläuten. Christoph Ruf hat mit Fans, Funktionären und Trainern gesprochen. Sein Fazit: Der deutsche Fußball sägt gerade den Ast ab, auf dem er sitzt."

Der Eintriit ist wie immer kostenlos.
 
Frohe Weihnachten und ein gesundes neues Jahr E-Mail
Geschrieben von: Fanprojekt Magdeburg   
Freitag, 22. Dezember 2017 um 14:46 Uhr

Weihnachten_EnglandWir wünschen allen FCM-Fans und Freunden des Fanprojekt ein besinnliches Weihnachtsfest und ein gesundes Jahr 2018. Das Fanprojekt öffnet wieder regulär am 11. Januar 2018 nach der gemeinsamen Rückkehr mit zahlreichen Fans von der Testspielreise des 1.FC Magdeburg aus England.

Für Beratungen und organisatorische Anliegen öffnen wir zwischen Neujahr und der Englandreise nach Absprache. Die Sprechstunde der Fanhilfe am 04.01.2018 um 18:00 Uhr findet selbstverständlich wie gewohnt im Fanprojekt statt.

Aktuelle Informationen zur Englandreise findet ihr dann:

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Buchlesung mit Jens „Jente“ Knibbiche E-Mail
Geschrieben von: Fanprojekt Magdeburg   
Dienstag, 05. Dezember 2017 um 17:58 Uhr
Die Buchlesung "Außenlinien" mit Jens „Jente“ Knibbiche findet am Dienstag, 5. Dezember 2017 um 18:30 Uhr im Fanprojekt Magdeburg statt.

In seinem Buch geht es um Peter, der sein Domizil in der Ukraine verlassen muss und auf abenteuerlichen Wegen nach Deutschland zurückkehrt. Auf seinem skurrilen Psychotrip quer durch das südliche Osteuropa kreuzen nicht nur haufenweise schräge Typen seinen Weg, er gerät auch immer wieder in Situationen weit jenseits jeder Normalität.
Da der Autor sehr stark mit Block U und dem 1. FC Magdeburg verwurzelt ist, wird es an diesem Abend natürlich auch den 1. FC Magdeburg gehen!


Der Eintritt ist wie immer frei.

 
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Aktuelles

Offener Brief der KOS und BAG:

Mit einer der schärfsten Waffen des Strafgesetzbuches – dem Paragraphen 129, der die Mitgliedschaft und Unterstützung einer kriminellen Vereinigung verfolgt – haben sächsische Justiz- und Ermittlungsbehörden für eine Zäsur in der Sozialen Arbeit mit jugendlichen Fußballfans gesorgt. Ein Sozialarbeiter ist qua seines Arbeitsauftrages – der Beziehungsarbeit mit jungen Fußballfans – ins Visier von Staatsanwaltschaft und Polizei geraten, die Ausübung seiner dienstlichen Aufgaben führte zum Vorwurf der Unterstützung einer kriminellen Vereinigung. Dieser Vorgang ist, zumindest in dieser Zuspitzung, ein Novum im Spannungsfeld der Fansozialarbeit und der Sozialen Arbeit im Allgemeinen. Bereits der Verdacht ermöglicht im Fall des §129 umfangreiche Ermittlungen, insgesamt drei Jahre wurde gegen den Mitarbeiter des Leipziger Fanprojektes als Beschuldigten ermittelt, eine monatelange Telefonüberwachung war ebenso Teil der Maßnahmen wie die Observation der vom Träger betreuten Fanräume. Zudem waren klassische Fanprojekt-Aktivitäten, wie sie, niedergelegt im Nationalen Konzept Sport und Sicherheit, für die Arbeit der Fanprojekte erwartet werden, Gegenstand der Ermittlungen: Bildungs- und Präventionsarbeit,



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Der harte Kern der deutschen Fußballfans liegt gerade im Clinch mit dem DFB. Aber warum eigentlich? Christian Spiller von der Zeit hat die Vorsänger von Dynamo Dresden und Hertha BSC getroffen.

Interview: Christian Spiller (Zeit online vom 26.09.2017)

Laut Klischee mögen sich gegnerische Fußballfans nicht, manche hassen sich angeblich sogar. Die beiden Vorsänger von Dynamo Dresden und Hertha BSC aber sitzen recht einträchtig nebeneinander. Die Capos, wie sie genannt werden, kennen und verstehen sich. Auch, weil sie ein gemeinsames Anliegen haben. "Fick dich, DFB" steht derzeit auf Transparenten der Ultras. Das ist derb in der Wortwahl, die Anliegen der organisierten Fans aber teilen auch viele normale Stadiongänger. Heidi aus Berlin und Lehmi aus Dresden möchten ihre echten Namen nicht auf ZEIT ONLINE lesen, deswegen nennen wir sie bei ihren Spitznamen. Die beiden gehören zu den führenden deutschen Fans, die womöglich bald mit dem DFB am Tisch sitzen werden, um über den Konflikt mit dem Fußballverband zu sprechen. Vorher haben Sie mit uns geredet. Keine Selbstverständlichkeit, normalerweise haben Ultras kein großes Bedürfnis, mit Journalisten zu sprechen.



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Anhänger des Fünftligisten Chemie Leipzig wurden von den Behörden überwacht - darunter auch ein Sozialarbeiter. Die Ermittlungen wurden mittlerweile eingestellt, Empörung, Wut und Misstrauen bleiben.

Von Edgar Lopez (Quelle: Spiegel online)

Im November 2016 erhält der Sozialarbeiter Sebastian Kirschner Post von der Generalstaatsanwaltschaft Dresden. Der Inhalt des Schreibens ist brisant: Drei Jahre lang wurde gegen ihn wegen des Verdachts der Bildung einer kriminellen Vereinigung ermittelt. Mittlerweile sei das Verfahren gegen ihn aber eingestellt. Zwei Tage später kommt ein weiteres Schreiben: Als Beschuldigter sei er über mehrere Monate überwacht worden. Anrufe seien abgehört, SMS mitgelesen worden.

Kirschner arbeitet für das Leipziger Fanprojekt und ist für die Betreuung der Fanszene des gerade in die Regionalliga aufgestiegenen Vereins Chemie Leipzig verantwortlich. Die Ermittlungen haben ihn überrascht: "Ich war natürlich einigermaßen geschockt und perplex", sagt er SPIEGEL ONLINE. Was zunächst Ungläubigkeit, Empörung und Wut ausgelöst habe, entwickelt sich mit Bekanntwerden des gesamten Ausmaßes zu einem Skandal - auch wenn das Verfahren mittlerweile komplett eingestellt wurde.


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