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Bildungsreise nach Cesena E-Mail
Geschrieben von: Fanprojekt Magdeburg   
Donnerstag, 27. April 2017 um 21:13 Uhr

CesenaDer AC Cesena bestritt 1976 seine beiden einzigen Europapokalspiele gegen den 1. FC Magdeburg. Zum 40 jährigem Jubiläum des einmaligen Europapokalereignisses suchten Vereinsvertreter des aktuellen Zweitligisten aus Cesena Kontakt zum 1. FC Magdeburg und zum  Fanprojekt Magdeburg, um gemeinsam mit Magdeburger Fußballfans und Vereinsverantwortlichen des 1. FCM das Jubiläum zu begehen. Mit finanzieller Unterstützung der Franz-Beckenbauer-Stiftung und des FanRat e.V. gelang es dem Fanprojekt, eine Reise nach Cesena für 16 Fans des 1. FC Magdeburg zu organisieren.

Nachdem die Reise aus organisatorischen Gründen erst 2017 stattfinden konnte, wurde ein Termin um den italienischen Nationalfeiertag, dem Tag der Befreiung, gewählt.

Vom 23.04. bis 26.04.2017 erlebte die Magdeburger Reisegruppe eine unglaubliche Gastfreundschaft von Fans und Vereinsvertretern des AC Cesena. Die Magdeburger wurden mit kulturellen, historischen, kulinarischen, sportlichen und gesellschaftlichen Eigenheiten der Gastgeber vertraut gemacht. Ein Besuch des Marinemuseums in Cesenatico  gehörte genauso zum Programm wie ein Fischessen im Seeort. Einer Stadionführung durch das „Stadio Dino Manuzzi“ folgte ein Vortrag am Denkmal zum Tag der Befreiung. Der Besichtigung der Altstadt von Cesena mit der „Biblioteca Malatestiana“, welche seit 2005 zum Unesco Weltkulturerbe gehört und der Burg “Rocca Malatestiana“ folgte der Besuch des Zweitligapunktspieles zwischen AC Cesena und Benevento Calcio mit einem umfangreichen Rahmenprogramm für die Gäste aus Magdeburg. Das Aufsichtsratsmitglied des 1. FC Magdeburg, Matthias Niedung, vertrat hierbei offiziell den 1. FCM.

Das Fanprojekt Magdeburg bedankt sich im Namen aller Magdeburger Clubfans für die außergewöhnliche Gastfreundschaft. Stellvertretend wollen wir uns bei Roberto Desiderio – Vertreter des Aufsichtsrates des AC Cesena, Daniele Molinari – Fanclub "Manolo Pestrin" und Brunella Ortolani – Präsidentin „Cesena per Sempre“ für die rührende Organisation und Betreuung, Dr. Stefano Severi und Henning Tatje für die Vorbereitung und Kontaktaufnahme, Ultra Ivan für das leckere Fischessen, Alice für die deutschsprachige Stadionführung und Stadtführung in Cesena und Christina für die Museumsführung und Stadtführung in Cesenatico und der Franz-Beckenbauer-Stiftung und dem FanRat e.V. für die finanzielle Unterstützung, bedanken.

Hier noch einige italienische Artikel und Videos.

https://youtu.be/7W8QFDDTGsc

https://youtu.be/TTh6pp2F-Dc

http://1.fc-magdeburg.de/saison/aktuelles/ac-cesena-zurueck-in-die-zukunft/6408/

http://m.tuttocesena.it/tifosi/41-anni-dopo-torna-un-pezzo-di-magdeburgo-a-cesena-28782

 

Aktuelles

Anhänger des Fünftligisten Chemie Leipzig wurden von den Behörden überwacht - darunter auch ein Sozialarbeiter. Die Ermittlungen wurden mittlerweile eingestellt, Empörung, Wut und Misstrauen bleiben.

Von Edgar Lopez (Quelle: Spiegel online)

Im November 2016 erhält der Sozialarbeiter Sebastian Kirschner Post von der Generalstaatsanwaltschaft Dresden. Der Inhalt des Schreibens ist brisant: Drei Jahre lang wurde gegen ihn wegen des Verdachts der Bildung einer kriminellen Vereinigung ermittelt. Mittlerweile sei das Verfahren gegen ihn aber eingestellt. Zwei Tage später kommt ein weiteres Schreiben: Als Beschuldigter sei er über mehrere Monate überwacht worden. Anrufe seien abgehört, SMS mitgelesen worden.

Kirschner arbeitet für das Leipziger Fanprojekt und ist für die Betreuung der Fanszene des gerade in die Regionalliga aufgestiegenen Vereins Chemie Leipzig verantwortlich. Die Ermittlungen haben ihn überrascht: "Ich war natürlich einigermaßen geschockt und perplex", sagt er SPIEGEL ONLINE. Was zunächst Ungläubigkeit, Empörung und Wut ausgelöst habe, entwickelt sich mit Bekanntwerden des gesamten Ausmaßes zu einem Skandal - auch wenn das Verfahren mittlerweile komplett eingestellt wurde.


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»Das ist nicht rechtsstaatlich«

Immer mehr Bundesländer müssen zugeben, dass sie seit Jahren geheime Datenbanken über Fußballfans führen. Das scheint nicht mit dem Gesetz zu übereinstimmen.

Bislang hieß der bekannte digitale Fan-Karteikasten der Polizei »Datei Gewalttäter Sport.« Angesiedelt bei der Polizeibehörde in Nordrhein-Westfalen erfassen die Beamten Daten von über 13 000 Fußballfans in Deutschland, die Straftaten bei einer Sportveranstaltung ausübten. Dass soll die Arbeit am Spieltag erleichtern. Die Datei wird immer wieder kritisiert, mal, weil ein bisher unauffälliger Fan sich plötzlich in dieser Datei wiederfindet, mal, weil auch schon Personalien-Feststellung ausreichten, um als Fan in der Datei zu landen.

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"Die Klubs müssen gezwungen werden zuzuhören"

Den Fan-Abzug in Liverpool werten sie als vollen Erfolg, jetzt planen die englischen Fußballfans landesweite Proteste gegen die zunehmend schamlosen Ticket-Preise. Bislang wehren sich die Klubs gegen Obergrenzen - Arsenal-Anhänger feierten aber einen Teilerfolg.


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