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Start News vom Fanprojekt EM - Qualifikationsspiel
EM - Qualifikationsspiel E-Mail
Geschrieben von: Stefan Roggenthin   
Donnerstag, 03. März 2011 um 22:00 Uhr
Deutschland in WienÖsterreich vs. Deutschland in Wien

Am 03. Juni um 20.30 Uhr findet im  Ernst-Happel-Stadion, das EM-Qualifikation zur EURO 2012 der deutschen Nationalmannschaft gegen Österreich statt.

Das Fanprojekt Magdeburg hat die Möglichkeit einer Ticketbestellung bis zum 18.03.2011 unter folgenden vom DFB auferlegten Bedingungen:  

-          Das Ticket-Angebot für die Fanbeauftragten/-projekte gilt nur für "begleitete" Fanreisen!

-          Die Gruppe muss aus mindestens 8 Personen bestehen und ist auf max. 50 Personen

           limitiert.

-          Die "Begleitung" muss durch den Fanbeauftragten/-projektler erfolgen und bezieht sich auf

           den kompletten Zeitraum der Reise.

-          Der Fanbeauftragte/-projektler steht bei Bedarf als Ansprechpartner dem DFB vor Ort zur

            Verfügung.

-          Tickets bzw. personalisierte Voucher werden den Fanbeauftragten/-projekten rechtzeitig per

           Post zugestellt. Für einen eventuellen Vouchereintausch wird das Original-Ticket nur an

           den Voucher-Inhaber persönlich erfolgen.

-          Falls Abweichungen zwischen Voucher und Ausweis bestehen, verfällt der Voucher ersatzlos

           ohne rückwirkende Erstattung des Kartenpreises.

-          Von den Reisenden werden Name, Vorname, Adresse, Geburtsdatum,

           Personalausweisnummer,Telefon und Email benötigt. Weiter ist das Datum der An- und

           Abreise sowie des Verkehrsmittels anzugeben.

 

Der Ticketpreis beträgt 26,00 € zzgl. einer Versand/Bearbeitungspauschale. Stefan wird am 03.06.2011 an- und am 04.06.2011 per Kleinbus abreisen und die beschriebene und geforderte Funktion des Fanprojektes übernehmen. Fans des 1.FC Magdeburg, die sich für das Länderspiel interessieren, melden sich bitte möglichst schnell, spätestens bis zum 14.03.2011 um 12.00 Uhr beim Fanprojekt per Mail unter der Vorraussetzung des Akzeptierens der beschriebenen Bedingungen.


 

Aktuelles

Der harte Kern der deutschen Fußballfans liegt gerade im Clinch mit dem DFB. Aber warum eigentlich? Christian Spiller von der Zeit hat die Vorsänger von Dynamo Dresden und Hertha BSC getroffen.

Interview: Christian Spiller (Zeit online vom 26.09.2017)

Laut Klischee mögen sich gegnerische Fußballfans nicht, manche hassen sich angeblich sogar. Die beiden Vorsänger von Dynamo Dresden und Hertha BSC aber sitzen recht einträchtig nebeneinander. Die Capos, wie sie genannt werden, kennen und verstehen sich. Auch, weil sie ein gemeinsames Anliegen haben. "Fick dich, DFB" steht derzeit auf Transparenten der Ultras. Das ist derb in der Wortwahl, die Anliegen der organisierten Fans aber teilen auch viele normale Stadiongänger. Heidi aus Berlin und Lehmi aus Dresden möchten ihre echten Namen nicht auf ZEIT ONLINE lesen, deswegen nennen wir sie bei ihren Spitznamen. Die beiden gehören zu den führenden deutschen Fans, die womöglich bald mit dem DFB am Tisch sitzen werden, um über den Konflikt mit dem Fußballverband zu sprechen. Vorher haben Sie mit uns geredet. Keine Selbstverständlichkeit, normalerweise haben Ultras kein großes Bedürfnis, mit Journalisten zu sprechen.



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Anhänger des Fünftligisten Chemie Leipzig wurden von den Behörden überwacht - darunter auch ein Sozialarbeiter. Die Ermittlungen wurden mittlerweile eingestellt, Empörung, Wut und Misstrauen bleiben.

Von Edgar Lopez (Quelle: Spiegel online)

Im November 2016 erhält der Sozialarbeiter Sebastian Kirschner Post von der Generalstaatsanwaltschaft Dresden. Der Inhalt des Schreibens ist brisant: Drei Jahre lang wurde gegen ihn wegen des Verdachts der Bildung einer kriminellen Vereinigung ermittelt. Mittlerweile sei das Verfahren gegen ihn aber eingestellt. Zwei Tage später kommt ein weiteres Schreiben: Als Beschuldigter sei er über mehrere Monate überwacht worden. Anrufe seien abgehört, SMS mitgelesen worden.

Kirschner arbeitet für das Leipziger Fanprojekt und ist für die Betreuung der Fanszene des gerade in die Regionalliga aufgestiegenen Vereins Chemie Leipzig verantwortlich. Die Ermittlungen haben ihn überrascht: "Ich war natürlich einigermaßen geschockt und perplex", sagt er SPIEGEL ONLINE. Was zunächst Ungläubigkeit, Empörung und Wut ausgelöst habe, entwickelt sich mit Bekanntwerden des gesamten Ausmaßes zu einem Skandal - auch wenn das Verfahren mittlerweile komplett eingestellt wurde.


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»Das ist nicht rechtsstaatlich«

Immer mehr Bundesländer müssen zugeben, dass sie seit Jahren geheime Datenbanken über Fußballfans führen. Das scheint nicht mit dem Gesetz zu übereinstimmen.

Bislang hieß der bekannte digitale Fan-Karteikasten der Polizei »Datei Gewalttäter Sport.« Angesiedelt bei der Polizeibehörde in Nordrhein-Westfalen erfassen die Beamten Daten von über 13 000 Fußballfans in Deutschland, die Straftaten bei einer Sportveranstaltung ausübten. Dass soll die Arbeit am Spieltag erleichtern. Die Datei wird immer wieder kritisiert, mal, weil ein bisher unauffälliger Fan sich plötzlich in dieser Datei wiederfindet, mal, weil auch schon Personalien-Feststellung ausreichten, um als Fan in der Datei zu landen.

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