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Buch "Fußball global" breiten Publikum zugänglich gemacht E-Mail

Bcherbergabe_StadtbibliothekDas Fanprojekt Magdeburg hat deutschlandweit Exemplare des Buches Fußball global: „Ein Spiel dauert länger als 90 Minuten" an Bibliotheken versendet und somit einem breiten Lesepublikum zugänglich gemacht. Der Stadtbibliothek Magdeburg wurde ein Exemplar mit Texten zu Phänomenen des Fußballsports persönlich übergeben. Das Buch entstand im Rahmen einer Ringvorlesung mit der Hochschule Magdeburg-Stendal und der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Seitens des Fanprojekts besteht der Wunsch, die Ringvorlesung auch im kommenden Jahr mit Blick auf die WM in Russland und weitere gesellschaftliche Bezüge des Fußballsports fortzuführen. Restexemplare des Buches können Interessierte

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BAG – Ost Tagung in Erfurt E-Mail

Erfurt_TruppeVom 28. – 30. August 2017 fand die Klausurtagung des Ostverbunds der Bundesarbeitsgemeinschaft der Fanprojekte e.V. in Erfurt statt. Im Rahmen der Klausurtagung setzten sich Vertreterinnen und Vertreter aus 15 Fanprojekten in den drei Tagen mit aktuellen Themen und pädagogischen Fragestellungen auseinander. Unter der Moderation von Dr. Martin Seip und Jonas Gabler widmeten sich die Fanprojekte unter anderem intensiv dem aktuellen Diskurs zwischen Fans und Verbänden.

 
6. Block U Beachvolleyballturnier E-Mail

Beachvolleyball_2017In Zusammenarbeit mit dem Fanprojekt Magdeburg organisierte der Fanclub "Block U Börde" am 12. August 2017 das 6. Block U Beachvolleyballturnier am Jersleber See. Die in 12 Mannschaften organisierten FCM-Fans erlebten hervorragende Rahmenbedingungen im Naherholungsgebiet vor den Toren der Landeshauptstadt. Am Ende dieses spannenden Sporttages gewann die Mannschaft „Pömmelte Süd“ in einem packenden Finale gegen die Clubfans von „F13“.  Den dritten Platz sicherte sich die „Blue Generation“, die sich im Spiel um Platz 3 gegen „Börde 2“ durchsetzte.

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Aktuelles

Offener Brief der KOS und BAG:

Mit einer der schärfsten Waffen des Strafgesetzbuches – dem Paragraphen 129, der die Mitgliedschaft und Unterstützung einer kriminellen Vereinigung verfolgt – haben sächsische Justiz- und Ermittlungsbehörden für eine Zäsur in der Sozialen Arbeit mit jugendlichen Fußballfans gesorgt. Ein Sozialarbeiter ist qua seines Arbeitsauftrages – der Beziehungsarbeit mit jungen Fußballfans – ins Visier von Staatsanwaltschaft und Polizei geraten, die Ausübung seiner dienstlichen Aufgaben führte zum Vorwurf der Unterstützung einer kriminellen Vereinigung. Dieser Vorgang ist, zumindest in dieser Zuspitzung, ein Novum im Spannungsfeld der Fansozialarbeit und der Sozialen Arbeit im Allgemeinen. Bereits der Verdacht ermöglicht im Fall des §129 umfangreiche Ermittlungen, insgesamt drei Jahre wurde gegen den Mitarbeiter des Leipziger Fanprojektes als Beschuldigten ermittelt, eine monatelange Telefonüberwachung war ebenso Teil der Maßnahmen wie die Observation der vom Träger betreuten Fanräume. Zudem waren klassische Fanprojekt-Aktivitäten, wie sie, niedergelegt im Nationalen Konzept Sport und Sicherheit, für die Arbeit der Fanprojekte erwartet werden, Gegenstand der Ermittlungen: Bildungs- und Präventionsarbeit,



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Der harte Kern der deutschen Fußballfans liegt gerade im Clinch mit dem DFB. Aber warum eigentlich? Christian Spiller von der Zeit hat die Vorsänger von Dynamo Dresden und Hertha BSC getroffen.

Interview: Christian Spiller (Zeit online vom 26.09.2017)

Laut Klischee mögen sich gegnerische Fußballfans nicht, manche hassen sich angeblich sogar. Die beiden Vorsänger von Dynamo Dresden und Hertha BSC aber sitzen recht einträchtig nebeneinander. Die Capos, wie sie genannt werden, kennen und verstehen sich. Auch, weil sie ein gemeinsames Anliegen haben. "Fick dich, DFB" steht derzeit auf Transparenten der Ultras. Das ist derb in der Wortwahl, die Anliegen der organisierten Fans aber teilen auch viele normale Stadiongänger. Heidi aus Berlin und Lehmi aus Dresden möchten ihre echten Namen nicht auf ZEIT ONLINE lesen, deswegen nennen wir sie bei ihren Spitznamen. Die beiden gehören zu den führenden deutschen Fans, die womöglich bald mit dem DFB am Tisch sitzen werden, um über den Konflikt mit dem Fußballverband zu sprechen. Vorher haben Sie mit uns geredet. Keine Selbstverständlichkeit, normalerweise haben Ultras kein großes Bedürfnis, mit Journalisten zu sprechen.



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Anhänger des Fünftligisten Chemie Leipzig wurden von den Behörden überwacht - darunter auch ein Sozialarbeiter. Die Ermittlungen wurden mittlerweile eingestellt, Empörung, Wut und Misstrauen bleiben.

Von Edgar Lopez (Quelle: Spiegel online)

Im November 2016 erhält der Sozialarbeiter Sebastian Kirschner Post von der Generalstaatsanwaltschaft Dresden. Der Inhalt des Schreibens ist brisant: Drei Jahre lang wurde gegen ihn wegen des Verdachts der Bildung einer kriminellen Vereinigung ermittelt. Mittlerweile sei das Verfahren gegen ihn aber eingestellt. Zwei Tage später kommt ein weiteres Schreiben: Als Beschuldigter sei er über mehrere Monate überwacht worden. Anrufe seien abgehört, SMS mitgelesen worden.

Kirschner arbeitet für das Leipziger Fanprojekt und ist für die Betreuung der Fanszene des gerade in die Regionalliga aufgestiegenen Vereins Chemie Leipzig verantwortlich. Die Ermittlungen haben ihn überrascht: "Ich war natürlich einigermaßen geschockt und perplex", sagt er SPIEGEL ONLINE. Was zunächst Ungläubigkeit, Empörung und Wut ausgelöst habe, entwickelt sich mit Bekanntwerden des gesamten Ausmaßes zu einem Skandal - auch wenn das Verfahren mittlerweile komplett eingestellt wurde.


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