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Nach einem Jahr E-Mail
In dieser Woche besteht unsere Homepage ein Jahr.

Wir danken allen Besuchern unserer Seite für das gezeigte Interesse.

Seit dem 8. Oktober 2008 hatten wir hier über 31 000 Besucher und 2.263.528 Zugriffe.
Aus Anlass des einjährigen Bestehens unseres Fanprojektes führte die Koordinierungsstelle der Fanprojekte ein Interview mit uns, das auf der Seite der KOS nachzulesen ist.


Der im Interview erwähnte Fanzug zum Spiel des FCM bei der Zweiten von St. Pauli wurde wegen der vorgezogenen Anstoßzeit des Spieles abgesagt.
Die Verantwortlichen bemühen sich derzeit darum, einen Fanzug unter den gleichen Bedingungen zum Spiel des FCM in Chemnitz zu organisieren.

 
Das Derby E-Mail

Blaue Wand :: Choreografie der FCM-Fans in Halle

3000 Clubfans begingen durchweg friedlich das Derby ihres 1. FC Magdeburg beim HFC.
An- und Abreise verliefen auch aufgrund der engen Absprachen zwischen dem FCM und der Einsatzleitung der Polizei reibungslos.
Eine beeindruckende Choreographie konnte ohne Komplikationen bei der Vorbereitung und Ausführung gezeigt werden und bildete einen gelungenen Auftakt des Derbys.
Wegen eines nicht nachvollziehbaren Einsatzes einer Bundespolizeieinheit aus Blumberg gegen abreisende FCM-Fans auf dem Hallenser Hauptbahnhof wird das Fanprojekt Kontakt zu den entsprechenden Dienststellen aufnehmen und sich für eine Aufklärung der Vorkommnisse einsetzen.

 
Rechte & Pflichten E-Mail
25.09.2009 - 19.00 Uhr im Club 65Infoveranstaltung am Freitag


Am Freitag, den 25.09., um 19 Uhr findet in den Räumlichkeiten des Fanprojektes eine Informationsveranstaltung mit einem szenekundigen Rechtsanwalt statt.
Thematisiert werden die Rechte von Fußballfans, insbesondere im Umgang mit der Polizei.
Zur Veranstaltung sind alle Clubfans herzlich eingeladen.

 
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Aktuelles

Offener Brief der KOS und BAG:

Mit einer der schärfsten Waffen des Strafgesetzbuches – dem Paragraphen 129, der die Mitgliedschaft und Unterstützung einer kriminellen Vereinigung verfolgt – haben sächsische Justiz- und Ermittlungsbehörden für eine Zäsur in der Sozialen Arbeit mit jugendlichen Fußballfans gesorgt. Ein Sozialarbeiter ist qua seines Arbeitsauftrages – der Beziehungsarbeit mit jungen Fußballfans – ins Visier von Staatsanwaltschaft und Polizei geraten, die Ausübung seiner dienstlichen Aufgaben führte zum Vorwurf der Unterstützung einer kriminellen Vereinigung. Dieser Vorgang ist, zumindest in dieser Zuspitzung, ein Novum im Spannungsfeld der Fansozialarbeit und der Sozialen Arbeit im Allgemeinen. Bereits der Verdacht ermöglicht im Fall des §129 umfangreiche Ermittlungen, insgesamt drei Jahre wurde gegen den Mitarbeiter des Leipziger Fanprojektes als Beschuldigten ermittelt, eine monatelange Telefonüberwachung war ebenso Teil der Maßnahmen wie die Observation der vom Träger betreuten Fanräume. Zudem waren klassische Fanprojekt-Aktivitäten, wie sie, niedergelegt im Nationalen Konzept Sport und Sicherheit, für die Arbeit der Fanprojekte erwartet werden, Gegenstand der Ermittlungen: Bildungs- und Präventionsarbeit,



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Der harte Kern der deutschen Fußballfans liegt gerade im Clinch mit dem DFB. Aber warum eigentlich? Christian Spiller von der Zeit hat die Vorsänger von Dynamo Dresden und Hertha BSC getroffen.

Interview: Christian Spiller (Zeit online vom 26.09.2017)

Laut Klischee mögen sich gegnerische Fußballfans nicht, manche hassen sich angeblich sogar. Die beiden Vorsänger von Dynamo Dresden und Hertha BSC aber sitzen recht einträchtig nebeneinander. Die Capos, wie sie genannt werden, kennen und verstehen sich. Auch, weil sie ein gemeinsames Anliegen haben. "Fick dich, DFB" steht derzeit auf Transparenten der Ultras. Das ist derb in der Wortwahl, die Anliegen der organisierten Fans aber teilen auch viele normale Stadiongänger. Heidi aus Berlin und Lehmi aus Dresden möchten ihre echten Namen nicht auf ZEIT ONLINE lesen, deswegen nennen wir sie bei ihren Spitznamen. Die beiden gehören zu den führenden deutschen Fans, die womöglich bald mit dem DFB am Tisch sitzen werden, um über den Konflikt mit dem Fußballverband zu sprechen. Vorher haben Sie mit uns geredet. Keine Selbstverständlichkeit, normalerweise haben Ultras kein großes Bedürfnis, mit Journalisten zu sprechen.



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Anhänger des Fünftligisten Chemie Leipzig wurden von den Behörden überwacht - darunter auch ein Sozialarbeiter. Die Ermittlungen wurden mittlerweile eingestellt, Empörung, Wut und Misstrauen bleiben.

Von Edgar Lopez (Quelle: Spiegel online)

Im November 2016 erhält der Sozialarbeiter Sebastian Kirschner Post von der Generalstaatsanwaltschaft Dresden. Der Inhalt des Schreibens ist brisant: Drei Jahre lang wurde gegen ihn wegen des Verdachts der Bildung einer kriminellen Vereinigung ermittelt. Mittlerweile sei das Verfahren gegen ihn aber eingestellt. Zwei Tage später kommt ein weiteres Schreiben: Als Beschuldigter sei er über mehrere Monate überwacht worden. Anrufe seien abgehört, SMS mitgelesen worden.

Kirschner arbeitet für das Leipziger Fanprojekt und ist für die Betreuung der Fanszene des gerade in die Regionalliga aufgestiegenen Vereins Chemie Leipzig verantwortlich. Die Ermittlungen haben ihn überrascht: "Ich war natürlich einigermaßen geschockt und perplex", sagt er SPIEGEL ONLINE. Was zunächst Ungläubigkeit, Empörung und Wut ausgelöst habe, entwickelt sich mit Bekanntwerden des gesamten Ausmaßes zu einem Skandal - auch wenn das Verfahren mittlerweile komplett eingestellt wurde.


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