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Erfolgreiches Pilotprojekt Drucken E-Mail

FCM On Tour :: Entspannte Ankunft der FCM-Fans auf dem Chemnitzer Hauptbahnhof

Fanzug ohne uniformierte Polizei nach Chemnitz war ein voller Erfolg

Nach wenigen Verkaufstagen waren die 700 Plätze für den Entlastungszug ohne uniformierte Polizeibegleitung in Eigenverantwortung der Fans ausverkauft. Sogleich nach der Abfahrt war zu erkennen, dass die Fans die Initiative übernahmen, dieses Projekt zum Erfolg zu führen, ob durch das gut organisierte Fancatering, die zahlreichen Gespräche zur gebotenen Chance oder das Eingehen auf andere Fans, den Zug als würdige Gäste zu behandeln.

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Fanzug in Eigenverantwortung E-Mail
Pilotprojekt - Fanzug ohne uniformierte Polizei nach Chemnitz


Auf Anregung der Ultraszene Magdeburg (Block U) wird in Zusammenarbeit zwischen dem 1. FC Magdeburg, dem Fanprojekt Magdeburg, der DB-Regio Südost und der Bundespolizeiinspektion Magdeburg zu diesem Spiel ein Pilotprojekt gestartet. Zum ersten Mal wird ein Fanzug in Eigenverantwortung der FCM-Fangemeinde organisiert.

 Fröhlich sein und singen!


Das heißt konkret, es wird keine uniformierte Polizei an Bord sein. Lediglich die bekannten Zivilbeamten (Fankontaktbeamte) der Bundespolizeiinspektion Magdeburg werden diesen Zug begleiten.
Für Ordnung und Sicherheit an Bord werden Vereinsordner und vor allem die Ultras selbst sorgen. Einzig auf den Hauptbahnhöfen in Magdeburg und Chemnitz wird Bundespolizei präsent sein.

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Info-Veranstaltung der NG Drucken E-Mail

NG Info-Nachmittag :: Gruppenfoto vor dem Club 65

U18-Nachmittag der Next Generation
Informationsnachmittag der „NG" war ein Riesenerfolg.

Über 70 junge FCM.-Fans folgten dem Aufruf der Next Generation, sich am letzten Samstag über den Fanalltag dieser Ultragruppe zu informieren.

Gleich nach der Begrüßung im Fanprojekt bekam jeder Besucher einen Quizfragebogen überreicht. Kleine Preise warteten auf diejenigen, die möglichst viel über den FCM und die Landeshauptstadt wussten. 

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Aktuelles

Offener Brief der KOS und BAG:

Mit einer der schärfsten Waffen des Strafgesetzbuches – dem Paragraphen 129, der die Mitgliedschaft und Unterstützung einer kriminellen Vereinigung verfolgt – haben sächsische Justiz- und Ermittlungsbehörden für eine Zäsur in der Sozialen Arbeit mit jugendlichen Fußballfans gesorgt. Ein Sozialarbeiter ist qua seines Arbeitsauftrages – der Beziehungsarbeit mit jungen Fußballfans – ins Visier von Staatsanwaltschaft und Polizei geraten, die Ausübung seiner dienstlichen Aufgaben führte zum Vorwurf der Unterstützung einer kriminellen Vereinigung. Dieser Vorgang ist, zumindest in dieser Zuspitzung, ein Novum im Spannungsfeld der Fansozialarbeit und der Sozialen Arbeit im Allgemeinen. Bereits der Verdacht ermöglicht im Fall des §129 umfangreiche Ermittlungen, insgesamt drei Jahre wurde gegen den Mitarbeiter des Leipziger Fanprojektes als Beschuldigten ermittelt, eine monatelange Telefonüberwachung war ebenso Teil der Maßnahmen wie die Observation der vom Träger betreuten Fanräume. Zudem waren klassische Fanprojekt-Aktivitäten, wie sie, niedergelegt im Nationalen Konzept Sport und Sicherheit, für die Arbeit der Fanprojekte erwartet werden, Gegenstand der Ermittlungen: Bildungs- und Präventionsarbeit,



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Der harte Kern der deutschen Fußballfans liegt gerade im Clinch mit dem DFB. Aber warum eigentlich? Christian Spiller von der Zeit hat die Vorsänger von Dynamo Dresden und Hertha BSC getroffen.

Interview: Christian Spiller (Zeit online vom 26.09.2017)

Laut Klischee mögen sich gegnerische Fußballfans nicht, manche hassen sich angeblich sogar. Die beiden Vorsänger von Dynamo Dresden und Hertha BSC aber sitzen recht einträchtig nebeneinander. Die Capos, wie sie genannt werden, kennen und verstehen sich. Auch, weil sie ein gemeinsames Anliegen haben. "Fick dich, DFB" steht derzeit auf Transparenten der Ultras. Das ist derb in der Wortwahl, die Anliegen der organisierten Fans aber teilen auch viele normale Stadiongänger. Heidi aus Berlin und Lehmi aus Dresden möchten ihre echten Namen nicht auf ZEIT ONLINE lesen, deswegen nennen wir sie bei ihren Spitznamen. Die beiden gehören zu den führenden deutschen Fans, die womöglich bald mit dem DFB am Tisch sitzen werden, um über den Konflikt mit dem Fußballverband zu sprechen. Vorher haben Sie mit uns geredet. Keine Selbstverständlichkeit, normalerweise haben Ultras kein großes Bedürfnis, mit Journalisten zu sprechen.



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Anhänger des Fünftligisten Chemie Leipzig wurden von den Behörden überwacht - darunter auch ein Sozialarbeiter. Die Ermittlungen wurden mittlerweile eingestellt, Empörung, Wut und Misstrauen bleiben.

Von Edgar Lopez (Quelle: Spiegel online)

Im November 2016 erhält der Sozialarbeiter Sebastian Kirschner Post von der Generalstaatsanwaltschaft Dresden. Der Inhalt des Schreibens ist brisant: Drei Jahre lang wurde gegen ihn wegen des Verdachts der Bildung einer kriminellen Vereinigung ermittelt. Mittlerweile sei das Verfahren gegen ihn aber eingestellt. Zwei Tage später kommt ein weiteres Schreiben: Als Beschuldigter sei er über mehrere Monate überwacht worden. Anrufe seien abgehört, SMS mitgelesen worden.

Kirschner arbeitet für das Leipziger Fanprojekt und ist für die Betreuung der Fanszene des gerade in die Regionalliga aufgestiegenen Vereins Chemie Leipzig verantwortlich. Die Ermittlungen haben ihn überrascht: "Ich war natürlich einigermaßen geschockt und perplex", sagt er SPIEGEL ONLINE. Was zunächst Ungläubigkeit, Empörung und Wut ausgelöst habe, entwickelt sich mit Bekanntwerden des gesamten Ausmaßes zu einem Skandal - auch wenn das Verfahren mittlerweile komplett eingestellt wurde.


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