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Buchlesung mit Jens „Jente“ Knibbiche E-Mail
Die Buchlesung "Außenlinien" mit Jens „Jente“ Knibbiche findet am Dienstag, 5. Dezember 2017 um 18:30 Uhr im Fanprojekt Magdeburg statt.

In seinem Buch geht es um Peter, der sein Domizil in der Ukraine verlassen muss und auf abenteuerlichen Wegen nach Deutschland zurückkehrt. Auf seinem skurrilen Psychotrip quer durch das südliche Osteuropa kreuzen nicht nur haufenweise schräge Typen seinen Weg, er gerät auch immer wieder in Situationen weit jenseits jeder Normalität.
Da der Autor sehr stark mit Block U und dem 1. FC Magdeburg verwurzelt ist, wird es an diesem Abend natürlich auch den 1. FC Magdeburg gehen!


Der Eintritt ist wie immer frei.

 
Gesellschaftsspielchen - Fußball zwischen Hilfsbereitschaft und Heuchelei E-Mail

Plakat_Blasche_112017Lesung und Diskussion mit Ronny Blaschke zu seinem Buch Gesellschaftsspielchen am 07. November 2017 um 19:30 Uhr in der Stadtbibliothek Magdeburg

Der Eintritt zu der gemeinsamen Veranstaltung des Fanprojekt Magdeburg mit der Stadtbibliothek und der Rosa-Luxemburg-Stiftung am 07.11.2017 um 19:30 Uhr in der Stadtbibliothek Magdeburg (Breiter Weg 109) ist frei. Kommt vorbei und genießt einen interessanten Abend.

Der Verlag „Die Werkstatt“ beschreibt den Inhalt des Buches wie folgt:

Fußball und soziale Projekte: echtes Engagement oder scheinheilige Imagepflege?

Im deutschen Fußball gibt es viele gemeinnützige Projekte und Stiftungen. Es scheint mittlerweile zum guten Ton zu gehören, dass sich Klubs und Spieler sozial engagieren und gegen Diskriminierung stark machen. Doch wie ernst gemeint und langfristig ist dieses Engagement? Handelt es sich um wirksame Maßnahmen oder scheinheilige Imagepflege?

Ronny Blaschke sprach u.a. mit:

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Informationsabend der Fanhilfe Magdeburg E-Mail
Fanhilfe_26.10.2017Am 26.10.2017 um 18:30 Uhr findet im Fanprojekt Magdeburg die Vorstellung der neuen Informationsbroschüre der Fanhilfe Magdeburg statt. Gäste sind die Rechtsanwälte Thomas Gürke und Dr. Maik Barthel.
Ein spannender Info-Abend der Fanhilfe Magdeburg, der auch für Clubfans interessant ist, die bislang nicht in Konflikte verwickelt waren! 
 
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Aktuelles

Der harte Kern der deutschen Fußballfans liegt gerade im Clinch mit dem DFB. Aber warum eigentlich? Christian Spiller von der Zeit hat die Vorsänger von Dynamo Dresden und Hertha BSC getroffen.

Interview: Christian Spiller (Zeit online vom 26.09.2017)

Laut Klischee mögen sich gegnerische Fußballfans nicht, manche hassen sich angeblich sogar. Die beiden Vorsänger von Dynamo Dresden und Hertha BSC aber sitzen recht einträchtig nebeneinander. Die Capos, wie sie genannt werden, kennen und verstehen sich. Auch, weil sie ein gemeinsames Anliegen haben. "Fick dich, DFB" steht derzeit auf Transparenten der Ultras. Das ist derb in der Wortwahl, die Anliegen der organisierten Fans aber teilen auch viele normale Stadiongänger. Heidi aus Berlin und Lehmi aus Dresden möchten ihre echten Namen nicht auf ZEIT ONLINE lesen, deswegen nennen wir sie bei ihren Spitznamen. Die beiden gehören zu den führenden deutschen Fans, die womöglich bald mit dem DFB am Tisch sitzen werden, um über den Konflikt mit dem Fußballverband zu sprechen. Vorher haben Sie mit uns geredet. Keine Selbstverständlichkeit, normalerweise haben Ultras kein großes Bedürfnis, mit Journalisten zu sprechen.



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Anhänger des Fünftligisten Chemie Leipzig wurden von den Behörden überwacht - darunter auch ein Sozialarbeiter. Die Ermittlungen wurden mittlerweile eingestellt, Empörung, Wut und Misstrauen bleiben.

Von Edgar Lopez (Quelle: Spiegel online)

Im November 2016 erhält der Sozialarbeiter Sebastian Kirschner Post von der Generalstaatsanwaltschaft Dresden. Der Inhalt des Schreibens ist brisant: Drei Jahre lang wurde gegen ihn wegen des Verdachts der Bildung einer kriminellen Vereinigung ermittelt. Mittlerweile sei das Verfahren gegen ihn aber eingestellt. Zwei Tage später kommt ein weiteres Schreiben: Als Beschuldigter sei er über mehrere Monate überwacht worden. Anrufe seien abgehört, SMS mitgelesen worden.

Kirschner arbeitet für das Leipziger Fanprojekt und ist für die Betreuung der Fanszene des gerade in die Regionalliga aufgestiegenen Vereins Chemie Leipzig verantwortlich. Die Ermittlungen haben ihn überrascht: "Ich war natürlich einigermaßen geschockt und perplex", sagt er SPIEGEL ONLINE. Was zunächst Ungläubigkeit, Empörung und Wut ausgelöst habe, entwickelt sich mit Bekanntwerden des gesamten Ausmaßes zu einem Skandal - auch wenn das Verfahren mittlerweile komplett eingestellt wurde.


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»Das ist nicht rechtsstaatlich«

Immer mehr Bundesländer müssen zugeben, dass sie seit Jahren geheime Datenbanken über Fußballfans führen. Das scheint nicht mit dem Gesetz zu übereinstimmen.

Bislang hieß der bekannte digitale Fan-Karteikasten der Polizei »Datei Gewalttäter Sport.« Angesiedelt bei der Polizeibehörde in Nordrhein-Westfalen erfassen die Beamten Daten von über 13 000 Fußballfans in Deutschland, die Straftaten bei einer Sportveranstaltung ausübten. Dass soll die Arbeit am Spieltag erleichtern. Die Datei wird immer wieder kritisiert, mal, weil ein bisher unauffälliger Fan sich plötzlich in dieser Datei wiederfindet, mal, weil auch schon Personalien-Feststellung ausreichten, um als Fan in der Datei zu landen.

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