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Sommerpause im Fanprojekt E-Mail

Fussball-sommerpauseIn der Zeit vom 6.Juli bis zum 21. Juli 2017 ist das Fanprojekt geschlossen.

Telefonisch sind wir unter den bekannten Nummern für euch erreichbar. Pünktlich zum Saisonauftakt der 3. Liga öffnet das Fanprojekt wieder seine Türen am Klaus Miesner Platz 4.

Wir wünschen euch allen eine spannende und erholsame Zeit!

 
Mobil in der Fanszene - neuer Kleinbus für das Fanprojekt macht es möglich E-Mail
ansichten„Mit Fans - für Fans“ unter diesem Motto engagiert sich das Magdeburger Fanprojekt seit Jahren erfolgreich in der sozialpädagogischen Arbeit mit Jugendlichen. 
Die Arbeit der Sozialarbeiter wird nun durch die Übergabe eines nagelneuen Kleinbusses unterstützt.
Rolf Hanselmann vom Paritätischen Jugendwerk freute sich gemeinsam mit den beiden Sozialarbeitern Jens Janeck und Stefan Roggenthin über den nagelneuen Flitzer. „Das neue Fahrzeug ist wichtig für den Einsatz bei Fußballspielen und ermöglicht uns noch mobiler vor Ort zu sein.“, erklärt Hanselmann.
Als Ansprechpartner und Vermittler zwischen Fußballfans, Polizei und Vereinen setzen sich die Sozialarbeiter bundesweit aktiv für eine bessere Fankultur ein. 
Die Anschaffung des Fahrzeugs wurde durch die Unterstützung von Sponsoren möglich. Im Rahmen einer Präsentationsveranstaltung wurde der Kleinbus am Fanprojekt Magdeburg den Sponsoren vorgestellt. „Neben den Einsätzen bei Fußballspielen wird uns der Bus beim anstehenden Umzug des Fanprojektes sehr hilfreich sein.”, so Hanselmann.
Möglich wurde die Finanzierung des Wagens „Brunner Mobil”. Ein Unternehmen, das sich für soziale Projekte stark macht. Ein großes Dankeschön geht auch an die regionalen Sponsoren, die mit ihrer Werbung auf dem Auto das Fanprojekt unterstützen. Auch der Paritätische Wohlfahrtsverband als Dachverband hat eine Werbefläche mitfinanziert.
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Vortrag und Diskussion über die polnische Fußball- und Fankultur E-Mail

Cover_Fanszene_PolenAm Freitag, den 05.05.2017, findet ab 19 Uhr im Fanprojekt Magdeburg ein Vortrag über die Strukturen der polnischen Fanszenen statt.

Der aktive Fußballfan Mirko Otto berichtet über eigene Erfahrungen, die er bei seinen zahlreichen Besuchen in unserem Nachbarland gemacht hat und stellt dabei sein Buch „Fanszene Polen - Ultras, Fans & Hooligans. Ein Streifzug durch die gewaltige Fanlandschaft Polens“ vor.

Die Einzigartigkeit des Buches besteht darin, dass jede der über 200 vorgestellten Fanszenen mit einem eigenen Infotext zu Charakteristika, Historie, Freundschaften, Feindschaften und Besonderheiten auf einer Seite zusammengefasst ist.

Selbstverständlich werden auch an diesem Abend, dem Anlass entsprechend, kulinarische Spezialitäten zu fanfreundlichen Preisen angeboten.

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Aktuelles

Anhänger des Fünftligisten Chemie Leipzig wurden von den Behörden überwacht - darunter auch ein Sozialarbeiter. Die Ermittlungen wurden mittlerweile eingestellt, Empörung, Wut und Misstrauen bleiben.

Von Edgar Lopez (Quelle: Spiegel online)

Im November 2016 erhält der Sozialarbeiter Sebastian Kirschner Post von der Generalstaatsanwaltschaft Dresden. Der Inhalt des Schreibens ist brisant: Drei Jahre lang wurde gegen ihn wegen des Verdachts der Bildung einer kriminellen Vereinigung ermittelt. Mittlerweile sei das Verfahren gegen ihn aber eingestellt. Zwei Tage später kommt ein weiteres Schreiben: Als Beschuldigter sei er über mehrere Monate überwacht worden. Anrufe seien abgehört, SMS mitgelesen worden.

Kirschner arbeitet für das Leipziger Fanprojekt und ist für die Betreuung der Fanszene des gerade in die Regionalliga aufgestiegenen Vereins Chemie Leipzig verantwortlich. Die Ermittlungen haben ihn überrascht: "Ich war natürlich einigermaßen geschockt und perplex", sagt er SPIEGEL ONLINE. Was zunächst Ungläubigkeit, Empörung und Wut ausgelöst habe, entwickelt sich mit Bekanntwerden des gesamten Ausmaßes zu einem Skandal - auch wenn das Verfahren mittlerweile komplett eingestellt wurde.


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»Das ist nicht rechtsstaatlich«

Immer mehr Bundesländer müssen zugeben, dass sie seit Jahren geheime Datenbanken über Fußballfans führen. Das scheint nicht mit dem Gesetz zu übereinstimmen.

Bislang hieß der bekannte digitale Fan-Karteikasten der Polizei »Datei Gewalttäter Sport.« Angesiedelt bei der Polizeibehörde in Nordrhein-Westfalen erfassen die Beamten Daten von über 13 000 Fußballfans in Deutschland, die Straftaten bei einer Sportveranstaltung ausübten. Dass soll die Arbeit am Spieltag erleichtern. Die Datei wird immer wieder kritisiert, mal, weil ein bisher unauffälliger Fan sich plötzlich in dieser Datei wiederfindet, mal, weil auch schon Personalien-Feststellung ausreichten, um als Fan in der Datei zu landen.

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"Die Klubs müssen gezwungen werden zuzuhören"

Den Fan-Abzug in Liverpool werten sie als vollen Erfolg, jetzt planen die englischen Fußballfans landesweite Proteste gegen die zunehmend schamlosen Ticket-Preise. Bislang wehren sich die Klubs gegen Obergrenzen - Arsenal-Anhänger feierten aber einen Teilerfolg.


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